Projektvorschlag: Von der Borkenkäfer- zur Zeckenfalle?
(Ggf. Anleihe beim Fliegenfänger)
Denken Sie an den Schutz vor Zecken
von Helmut Erb
Der Gemeine Holzbock - besser bekannt als Zecke - wartet im Gras, im Unterholz und in Büschen auf Warmblüter und befällt diese, während sie an ihm vorbei wandern oder laufen. Er lässt sich nicht von Bäumen fallen, wie irrtümlicherweise immer wieder behauptet wird. Zecken gefährden Sie nicht nur im Süden Deutschlands, sondern inzwischen von der Nordsee bis zum Alpenrand. Die Zecken sind deshalb so gefürchtet, weil diese Sie mit dem Bakterium der Lyme-Borreliose und dem Virus der Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) infizieren können. Einige Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie vorbeugend ergreifen:
Lassen Sie sich rechtzeitig gegen FSME impfen, vor allem wenn Sie in Süddeutschland leben oder dort wandern wollen. Die Kosten müssen Sie allerdings in der Regel selbst tragen. Fragen Sie zur Sicherheit jedoch bei Ihrer Krankenkasse nach.
Sprühen, cremen oder reiben Sie sich rechtzeitig mit einem Repellent zur Zeckenabwehr ein. An warmen, dünnhäutigen Stellen wie Haaransatz, Kniekehlen oder Achselhöhlen beißen sie besonders gern zu. Es hat sich bewährt, die Ränder der Kleidungsstücke ebenfalls mit den Mitteln gut einzusprühen (Ärmelrand, Kragen, Hosenbund, Hosenbeinrand) und so eine Barriere zu schaffen.
Die lästigen Tierchen krabbeln oft auch eine Weile herum, bis sie eine geeignete „Tankstelle" finden. Wenn Sie ein Sonnenschutzmittel auftragen, sollten Sie das Anti-Zecken-Mittel darüber geben. Es schützt Sie etwa vier Stunden gegen Zecken. Praktisch sind Anti-Zeckentüchlein, die beim Wandern in der Hosentasche Platz finden, und es ermöglichen, auch wenn Sie länger unterwegs sind, für Zeckenschutz zu sorgen. diesen Beitrag kommentieren
Hinweise zu gesundheitsverträglichem Sonnungsverhalten
Wanderkarten auch mit Hinweis auf Erstehilfestationen?
Dienstag, 20. Juli 2010
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